Laatzener zählt zu Europas besten Tischtennisspielern

Der Laatzener Klaus Fick ist bei der Senioren-Europameisterschaft im Tischtennis mit seinem Doppelpartner unter die besten 64 Spieler in seiner Altersklasse gekommen. Nach dem Wettkampf in Budapest erholt er sich jetzt bei einem Urlaub am Plattensee.

Ingeln-Oesselse/Budapest

Klaus Fick aus Ingeln-Oesselse gehört in der Altersklasse der Über-65-Jährigen zu den besten Tischtennisspielern im Doppel in ganz Europa. Bei der Europameisterschaft für Senioren in Budapest ist der 68-Jährige mit seinem Doppelpartner Siegfried Jeismann aus Nordrhein-Westfalen unter die besten 64 Spieler gekommen. „Wir konnten in der Gruppenphase bei nur einer Niederlage den 2. Platz belegen und die Hauptrunde erreichen“, berichtet der Leiter der Tischtennissparte des TSV Ingeln-Oesselse. „Dort sind wir in der Runde der letzten 64 gegen ein gutes Doppel aus Polen ausgeschieden.“ Angetreten waren insgesamt rund 180 Teams.
Tolle Atmosphäre bei der EM

Im Einzel hatte der Oesselser weniger Glück. „Ich hatte gegen sehr starke Gegner in der Vorrunde kaum eine Chance und musste als Vierter der Gruppe in die Trostrunde“, berichtet der pensionierte Politik- und Sportlehrer. „Dort bin ich in der zweiten Runde nach einem Sieg und einer Niederlage ausgeschieden.“

Obwohl es nicht für eine Medaille gereicht hat, ist der 68-Jährige zufrieden. „Ich habe vor allem an der EM teilgenommen, weil die Atmosphäre toll ist und man viele nette Menschen aus anderen Ländern kennen lernt“, sagt der ehemalige Gymnasiallehrer. Insgesamt habe ihm die Veranstaltung sehr gut gefallen, sie sei wieder bestens organisiert gewesen. „Es herrschte eine tolle Atmosphäre in der Halle und die Stimmung war klasse.“
Schon die sechste Teilnahme

Bei internationalen Wettbewerben hat Klaus Fick bereits vielfach Erfahrung gesammelt. Sechsmal war er bereits bei einer Senioren Europa- oder Weltmeisterschaft im Tischtennis dabei. 2016 nahm er an der Senioren-Tischtennis-WM in Alicante teil und vor zwei Jahren an der EM im schwedischen Helsingborg.

In Budapest kämpften insgesamt mehr als 3000 Spieler im Alter ab 40 Jahren vom 1. bis 6. Juli in verschiedenen Altersklassen um einen Platz auf dem Treppchen. Klaus Fick ist mit seiner Ehefrau nach dem Wettbewerb noch in Ungarn geblieben – für einen Urlaub am Plattensee.

Quelle: sn-online


Die ersten Bilder von der TT-Senioren-EM aus Budapest

Eine weite Reise: Auf zur Senioren-EM!

Klaus Fick, ein alter Hase in Sachen TSV-Tischtennis, nimmt 2019 zum wiederholten Male an der Senioren-EM teil, die in diesem Jahr in Budapest ausgerichtet wird.

Wir drücken die Daumen, Klaus!


Oesselser fährt zur SeniorenWM

Oesselser fährt zur Senioren-Tischtennis-WM

Er wird gegen Spieler aus aller Welt antreten: Klaus Fick aus Ingeln-Oesselse nimmt von Montag bis Sonntag, 23. bis 29. Mai, an der Senioren-Tischtennis-WM im spanischen Alicante teil. Chancen auf den Titel rechnet er sich nicht aus, aber darum geht es dem 65-Jährigen auch gar nicht.

Ein Bild, das Baum, draußen, Person, Frisbee enthält. Automatisch generierte Beschreibung

 

Klaus Fick aus Ingeln-Oesselse fährt zur Senioren-Tischtennis-WM nach Alicante. Quelle: Stephanie Zerm

Ingeln-Oesselse

“Ich fahre zu 90 Prozent zur WM, um Spaß zu haben”, sagt der Gymnasiallehrer, der in rund vier Wochen pensioniert wird. Zwar habe er auch sportlichen Ehrgeiz. Aber vor allem wolle er die besondere Atmosphäre und die Herzlichkeit unter den Spielern genießen, betont er.

“Bei der WM geht es zu wie in einer großen Familie”, meint der Laatzener, der bereits 2006 in Bremen und 2012 in Stockholm bei den Weltmeisterschaften im Senioren-Tischtennis dabei war und unter anderem gegen Spieler aus Indien, der Ukraine und Italien antrat. “Jeder beschenkt seinen Gegner vor dem Spiel mit einem kleinen Mitbringsel aus seiner Heimat”, erzählt Fick, der seinerseits Kugelschreiber und Anstecknadeln der Stadt Laatzen einpackt – die dann vielleicht nach China, Thailand oder in die USA mitgenommen werden.

An dem Wettbewerb nehmen 4000 bis 5000 Sportler teil, davon rund 1000 aus Deutschland. Eine besondere Qualifikation ist nicht erforderlich. “Dafür muss man alle Auslagen wie Anmeldegebühren, Reise- und Unterbringungskosten selbst tragen”, berichtet Fick, der zum Wettkampf in Spanien von seiner Frau Karin begleitet wird. Unter den Spielern seien zahlreiche ehemalige Profis und frühere Weltstars. “Es sind auch immer viele Zuschauer und Fernsehteams vor Ort”, weiß der Lehrer, der seit dem 13. Lebensjahr Tischtennis spielt und im Trikot des TSV Oesselse antreten wird. Dort ist der 65-Jährige ein- bis zweimal in der Woche in der Kreisklasse aktiv. “Tischtennis macht mir einfach Spaß”, sagt der Hobbysportler, der auch im Verein Fußball spielt und früher Ersatzmann in der Ruder-Nationalmannschaft war.

In Alicante treten die Spieler in neun verschiedenen Altersklassen an – die jüngsten in der Klasse der 40- bis 49-Jährigen, die ältesten sind über 90 Jahre. “An den Wettkampftagen spielt jeder vier bis fünf Stunden”, berichtet Fick. Doch es bleibt ihm auch noch genug Zeit, um mit seiner Frau die Gegend um Alicante zu erkunden.

Quelle: SN-Online